Ambulanter Kinderhospizdienst - Hilfe für todkranke Kinder und ihre Familien
Eine lebensverkürzende Erkrankung – so der Fachausdruck – ist ein Krankheit, die im Kindes- oder Jugendalter zum Tod
führt. Die in den betroffenen Familien - in Deutschland sind es etwa 23.000 – herrschende Trauer, Angst und Hilflosigkeit
hat sich die Stiftung Sterntaler zu Herzen genommen: Eines der ersten Projekte ist die Unterstützung des vom Deutschen
Kinderhospizverein initiierten und im Oktober 2007 eröffneten ambulanten Kinderhospiz-Dienstes in Düsseldorf. Unter der Leitung
von Harriet Kemper – sie erlebte den frühen Tod eines Geschwisterchens – kümmern sich 24 ehrenamtliche Mitarbeiter
um betroffene Familien und verbessern die Lebensqualität der oft am Rand ihrer Kräfte lebenden Menschen. Bei der Hospizarbeit
soll die ganze Familie als untrennbare Einheit begriffen werden. Hilfe – auch zur Selbsthilfe - bezieht sich auf die Eltern,
Geschwister und natürlich auf das erkrankte Familienmitglied.
Die Begleitung beginnt bei der Diagnose, erfolgt im Leben und Sterben und geht über den Tod hinaus. Unterstützung bei
Behördengängen, stundenweise Betreuung der Kranken und Trauerbegleitung gehören zu den Aufgaben der geschulten Mitarbeiter.
Des Weiteren soll ein offener Umgang der Gesellschaft mit den häufig vereinsamten Betroffenen gefördert werden.
Der Dienst braucht nach der Anfangsfinanzierung jährlich etwa 50.000,-- Euro. Die Ausgaben stehen für Fahrtkosten, Koordination
und Schulungsseminare der Mitarbeiter, die selbst alle ehrenamtlich tätig sind.
Sterntaler hat bei einem gemeinsam mit der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton veranstalteten Gentlemen´s - Golfturnier eine Spende von 7.000,-- Euro gesammelt. Darüber hinaus ist Dank unserer Unterstützer Immobilien Schnorrenberger, Center - TV und Volksbank Neuss für vier Jahre die Leasingrate für ein Auto gesichert worden.
